Neues Schloss Meersburg

Schloss Meersburg

Das Neue Schloss thront hoch über dem Bodensee und prägt wirkungsvoll die Meersburger Stadtsilhouette. Neben dem Alten Schloss, der Meersburg, entstand seit 1710 dieser repräsentative "Neue Bau". Als Residenz der Fürstbischöfe diente er vor allem dem Repräsentationsanspruch der barocken Fürsten.
Das Fürstbischöfliche Schlossmuseum in der Beletage, 2. Obergeschoss, biete Gelegenheit, die Wohn- und Repräsentationsräume der Fürstbischöfe zu besichtigen: Prächtige Möbel, Wandvertäfelungen, Öfen, zahlreiche Gemälde und der einstige Hausaltar zeugen von fürstlichem Glanz. Als besondere Attraktion sind im Porzellankabinett drei Originalstücke aus der Zeit der Fürstbischöfe zu sehen. Neben einer Elfenbeinmadonna und einer Geißelungsgruppe hat ein Elfenbeinpokal den Weg in das Neue Schloss zurückgefunden. Der Pokal ist ein Prachtstück des 18. Jahrhunderts und zeigt den Triumph des Bacchus als Dekor.
Im 1. Obergeschoss zeigt die Städtische Galerie Werke von Künstlern, die in den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Meersburg eine Heimat fanden: Hans Dieter, Waldemar Flaig, Kasia von Szadurska u. a.
Des weiteren finden im Schloss Wechselausstellungen, Konzerte (u. a. die Internationalen Schlosskonzerte) sowie Kongresse und Tagungen statt.

 

Hinweis
Sehr geehrte Schlossbesucher,

um die Geschichte des Neuen Schlosses Meersburg noch erlebbarer zu gestalten, finden bis voraussichtlich Frühjahr 2012 umfangreiche Bauarbeiten und die Einrichtung eines Schlossmuseums statt. Das Neue Schloss ist daher derzeit für Besucher nicht zugänglich.

Der grandiose See- und Alpenblick von der Schlossterrasse aus kann jedoch auch während der Umbauarbeiten weiterhin genossen werden. Der Zugang ist über die westliche Außentreppe möglich. Die Schlosskirche im Erdgeschoss des östlichen Baus bleibt während den Gottesdienstzeiten und teilweise auch in den Sommermonaten geöffnet.

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Schloss Meersburg
Weitere Informationen zu Meersburg
 
 
Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook